
Einladung zum Ameisenjass 2026
Grüezi Basel!
Seien Sie dabei beim Ameisenjass, geniessen Sie feines Essen, gute Gesellschaft und einen Abend volle Humor und grossartiger Stimmung.
Wir laden Sie herzlich ein, an unserem Ameisenjass teilzunehmen!
Wann: Dienstag, 31. März 2026
Zeitraum: 08:30 bis 11:00 Uhr
Wo: Steinenring 46, 4051 Basel
Anmeldeschluss ist der 20. März 2026
Das Jassen - ein Kulturgut
Warum das Jassen so zentral ist!
Ehrlichkeit und Fairplay, Humor und Sprüche klopfen unter einer Atmosphäre des Respekts und Gemeinschaft.
Das europäische Stichkartenspiel findet seinen Platz in der ganzen Schweiz und wird immer und überall gerne gespielt. Es verbindet Jung und Alt und ist mit seinen verschiedenen Varianten und Ausdrücken in den Regionen tief verankert.

Der Begriff Jass
Der Begriff „Jass“ wird von Sprach- und Spielhistorikern mehrheitlich auf den niederländischen Ausruf „Jas“ (Bube / Diener / Knecht) zurückgeführt, der im Spiel eine zentrale Rolle spielt.
Historischer Rückblick:
In frühen Formen des Spiels war es üblich, das Ausspielen des Buben laut anzukündigen.
Der Ausruf „Jas!“ signalisierte: den stärksten Trumpf; einen spielentscheidenden Moment; Machtwechsel im Stich
Das Spiel wurde umgangssprachlich als „das Spiel mit dem Jas“ bezeichnet.
Daraus entwickelte sich der Name „Jass“ für das gesamte Spiel. Solche Benennungen sind historisch sehr typisch, Vergleichbar mit „Poker“ (vom Pochen) oder „Skat“ (vom „Scat“ = Ablagestapel)
Das „Vorfrühstück“ - ein fast vergessenes Kapitel
Das Schweizer Idiotikon zeigt schön, dass das z’Morge früher nicht der erste Bissen des Tages war.
Vor dem eigentlichen Frühstück gab es das Zetnüechtere oder Zfürnüechtere:
Ein kleiner Schluck Schnaps oder Kaffee‑Schnaps, um den Magen „zu entnüchtern“. Danach ging’s an die Arbeit. Erst nach erster getanen Arbeit kam das eigentliche z'Morge.
Heute unvorstellbar, aber ein wunderbares Stück Schweizer Alltagsgeschichte, dass wir gerne in Erinnerung halten.


Warum gerade die Baubranche den Z’Morge so liebt
Die Baubranche ist geprägt von frühen Arbeitszeiten, körperlicher Arbeit und Teamarbeit.
Ein gemeinsames z’Morge erfüllt hier gleich mehrere Funktionen:
-
Energie tanken vor dem ersten Betonmischer
-
Teamgeist stärken, bevor jeder auf seine Position geht
-
Humor pflegen, denn ohne den geht auf dem Bau gar nichts
Und genau deshalb passt ein z’Morge‑Event auch so gut zu einem Baumanagementunternehmen.
Gute Planung, hochwertiges Material und fähige Partner-/innen müssen einfach gut miteinander umgehen. Nur so setzen wir die Projekte unserer Kundschaft erfolgreich um.
Das z’Morge hat auf der Baustelle eine lange Tradition der Solidarität. So stärkt die gemeinsame Mahlzeit das Teamgefüge und motiviert für die kommenden Herausforderungen an den Bauvorhaben.
Eiertütschete
Das Eiertitschen wird gerade in der Osterzeit praktiziert. Ostereiertütschete heisst es und wird von einem Regelsatz begleitet:
Spitz auf Spitz, Arsch auf Arsch – Wer’s anders macht, hat die Schweizer Frühstücksverfassung verletzt.
Und so wird das Eitertitschen vollzogen:
Ein Spieler beginnt und schlägt mit der Spitze seines Eis auf die Spitze vom Ei des Gegenspielers oder der Spielerin.
Das Ziel? Die Schale des anderen Eis zu zerbrechen!

Das moderne z’Morge von heute
Heute ist das z’Morge so vielfältig wie die Schweiz selbst. Dazu ein paar kleine Fakten am Rande:
-
18,7 % essen Brot, Butter, Konfi
-
17,8 % Birchermüesli
-
15 % Cerealien
-
13,7 % salzig (Wurst, Käse)
-
34,8 % frühstücken gar nicht
Dennoch: Das gemeinsame z’Morge bleibt ein Fixpunkt der Schweizer Kultur. Es ist das, was uns verbindet egal ob Gipfeli, Müesli oder Rööschti.
Unser Oster z’Morge knüpft genau an diese Tradition an:
Wir schätzen eine gute Gemeinschaft, suchen immer die Nähe zu unseren Kunden und Partnern und leben unsere Schweizer Identität.
Im hektischen Baualltag, indem wir alle zusammen daran arbeiten, erfolgreiche Projekte zu realisieren, gönnen wir uns einen Moment der Ruhe und Gemeinschaft.
Bis zum nächsten z`Morge!
